Führungskräfte sind der wahre Produktivitätskiller,
sagt eine der jüngsten Gallup Studien. Darin wird etwas orakelt von 105 Milliarden mehr Gewinn pro Jahr, falls man gute Führungskräfte in deutschen Unternehmen hätte. Stattdessen leisten sie sich Manager, die den Mitarbeitern die Arbeitsfreude vergällen.

Besonders interessant an dem volkswirtschaftlichen Schaden ist die Antwort auf das was den Mitarbeitern wichtig wäre. Marco Nink, der Studienverantwortliche, sagt: „Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Entlohnung, Sozialleistungen, flexible Arbeitszeit oder die Zahl der Urlaubstage sind für Mitarbeiter zwar durchaus wichtig, sie haben aber auf deren emotionale Bindung kaum Einfluss.” Fünfmal wichtiger als das Gehalt ist es dagegen, wenn man „die Möglichkeit hat, das zu tun, was man richtig gut kann“. Entscheidend sind laut Nink außerdem die “Führungsqualität, eine herausfordernde, abwechslungsreiche und als sinnvoll empfundene Tätigkeit und die Kollegen. Emotionale Bindung wird im direkten Arbeitsumfeld erzeugt und der direkte Vorgesetzte ist dabei das A und O.“

Geistreiche Führung sieht Sinn- und Werteorientierung als Fundament wirklicher Motivation, Leistungsbereitschaft, Leidenschaft und echtem Erfolg. Petra Richard

 

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