Würde Goethe heute seinen “Zauberlehrling” schreiben, wäre der verwunschene Reisigbesen ein infernalischer Laubsauger. In der modernen Welt verlieren wir zunehmend die Kontrolle: Autos parken wie von Geisterhand gelenkt ein, Mähroboter kürzen den Rasen selbständig und unsere Handys werden von vorinstallierten Apps belegt. Gleichzeitig verschwimmen Realität und Illusion mehr und mehr zu Virtual Reality. Kein Wunder, dass manch einem davon übel wird, weil es im Gehirn zum Informationskonflikt kommt – was ist real und was nicht?
Dabei lassen einem Menge und Geschwindigkeit keine freie Zeit zur freien Entscheidung, während uns all die Optimierungen paradoxerweise helfen sollen, Zeit zu sparen. Dann spricht man im Bekanntenkreis immer häufiger von “Entschleunigung”, lässt sich einen Bart wachsen und fährt mit dem Rad zum Baumarkt. Auf der Suche nach dem echten Leben  giert der moderne Mensch nach Greifbarem.

Wir kennen sie, die Wege zur Selbstfindung:
Von Juli bis Oktober führen wir Sie auf verwunschenen Pfaden zu geheimen Orten und den Geschichtenerzählern vergangener Zeiten.
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